Am 07. Februar 2026 traf sich die Alpenraute in aller Früh beim Polössling zum traditionellen vereinsinternen Alpenrauterennen. Wie es mittlerweile Tradition ist, wurde zunächst nur der Startpunkt bekanntgegeben – das Ziel blieb zur Steigerung der Spannung vorerst geheim. Bei Kaffee, einem motivierenden Glaserl Weißwein und der Auslosung der Startnummern wurde schließlich das Ziel auf der Dolomitenhütte verkündet.

Kaum war dieses bekannt, wurden eifrig Handys gezückt und Karten studiert, um die vermeintlich beste Linie auszutüfteln. In die Karten schauen ließ sich dabei natürlich niemand.

Nach gemeinsamem Aufstieg auf den tief verschneiten Auerling wurde die Abfahrtsstrecke begutachtet, ehe Nothdurfter Thomas mit gewohnt professioneller Zeitnehmung den Minutenstart organisierte.
Die Abfahrt bot kreative Linienwahl über Premstall und die unpräparierte Piste bis zum Kreithof sowie nordseitig über diverse Forstwege. Unterhalb des Kreithofs wurde es auf dem schmalen Steig kurzzeitig eng, als gleich vier Abfahrer gleichzeitig versuchten, die schmale Brücke zu überqueren.

Nach einem kurzen Gegenanstieg wartete die finale Schlüsselstelle…eine mehr oder weniger zugeschneite Treppe. Der Zielbuzzer beim Parkplatz der Lavantner Kirche, organisiert von Christoph, beendete das Rennen – dort wartete bereits verdientes Bier auf die Finisher.

Beim anschließenden gemeinsamen Essen im Kirchenwirt erfolgte die Bekanntgabe der Platzierungen. Den „Schrepferpreis“ erhielt unser am weitesten angereistes Mitglied Kurt. Den begehrten Wanderpokal sicherte sich Thomas Gaisbacher, gefolgt von Oli Winkler auf Platz zwei und Patrick Steiner auf Platz drei. Kleine Sachpreise rundeten die Siegerehrung ab.

Ein lustiger und vor allem abenteuerlicher Tag mit einer Abfahrt, die noch keiner von uns kannte – und vermutlich auch so schnell nicht wiederholt wird. (Nicht lohnend! 😉)
paST