In der Zeit wo wir in Osttirol Schnee schaufelten, zeigten Ortner „Luna“ Peter und sein Partner Wurzer Peter ihre Klasse im Rissklettern. Yosemite – Unser erster Stop, wo wir mit der „Higher Cathedral“ unsere erste Alpintour im Valley kletterten. Gleich im Anschluss griffen wir in der „Nose“ an die wir in zwei Tagen bezwingen konnten. Dadurch waren wir so gepuscht, dass wir nach den Ruhetagen sofort in die „Salathe“ einstiegen, wo wir aber auf eine andere Seilschaft aufliefen.

Durch die Wartezeiten standen wir einen Tag später als geplant trotz allem wieder am Gipfel des El Capitan. Nächstes Ziel „Lost Arrow Spire“. Gesagt getan, wieder zwei Tage „Arbeit“ und wir zogen uns über die „Tyrolean Traverse“ vom Spire aufs Festland zurück. Dort angekommen beschlossen wir, dass es Zeit war weiter zu fahren. Fisher Towers – Unglaubliche Felsformationen mit meist mieser Felsqualität, aber ein unglaubliches Erlebnis auf diesen bizarren Formationen zu klettern.

Zion – Nun wahren wir so fit, dass wir die Touren frei klettern konnten. Bis auf die Schlüsselseillängen – denn man hatte nur einen Versuch, gelang uns „Monkeyfinger“ 13a oder „Gendarm“ 12b. Das Tal ist so beeindruckend, dass wir unseren Aufenthalt etwas ausdehnten und auch zwei Bigwalls abhakten. „Moonlight Buttress“ und „Prodical Sun“, beides zwei Tages Touren die wir in 5,5 Stunden abzockten. 6 Alpintouren wurden in der Schlucht auch noch bezwungen und das Wetter wahr perfekt.

Indian Creek – Als das unglaubliche Felspotential vor uns erschien; mussten wir sofort in Aktion treten und ein paar der 1000en Risse klettern. Bereits am zweiten Tag stieg ich den „Coyne Crack“ – 30m mit drei Sicherungen Rotpunkt und den „Supercrack“ free solo. In der Zeit unseres Aufenthaltes konnten wir dort 35 Routen rotpunkt klettern und sahen nur einen Bruchteil der Gebiete und Routen Red Rocks – Las Vegas ist zum greifen nahe wenn man den unglaublich griffigen Sandstein in den unzähligen Tälern hinaufklettert. Wir stiegen dort nicht nur sieben Alpintouren sondern auch einige Sportkletterrouten die bis zum Schwierigkeitsgrad13a gingen. Danach hörten wir vom Wintereinbruch in Österreich und flogen eine Woche früher als geplant nachhause um im Wintersport wieder Gas geben zu können.

Ortner „Luner“ Peter

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