Nach 9 Jahren Patagonienabstinenz hatte ich vom 10.11. bis 16.12.2015 wieder die Möglichkeit (und Erlaubnis :-)) mit Lisi Steurer, Felix Tschurtschenthaler, Peter Mair und Lukas Troi ans Ende der Welt zu reisen. Ein einwöchiges Schönwetterfenster endete pünktlich mit unserer Ankunft in El Chalten und ging nahtlos in waagrechten und recht ergiebigen Schneefall über. Nach einer (nicht langweiligen) Sauwetterwoche nutzten wir die erste Möglichkeit und standen zu fünft auf der verschneiten Aguja Guillaumet.

Vier Tage später waren wir in der Argentinierroute am Cerro Fitz Roy aufgrund der Vereisung und Kälte auf ca. 3000 Metern zum Umkehren gezwungen. Eine gute Woche darauf machten wir uns auf den Weg ins Polacos Camp im Torre Tal, von dort erreichten wir am nächsten Tag den Gipfel der Aguja de l S über die Österreicher Route. Wieder eine Woche später konnten Lukas und ich den Cerro Solo, äußerster Gletscherberg des Torre Valleys im Sturm erkriechen. Obwohl wir aufgrund der winterlichen Verhältnisse kleinere Brötchen backen mussten und keinen der ganz großen Gipfel besteigen konnten, hatten wir eine gute Zeit und sind mit dem Erlebten durchaus zufrieden.

Michl Pichler

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